Aus Leidenschaft für Musik & Technik ist ein kleiner feiner privater Gerätepark entstanden, mit dem Potential, durchaus ernsthaft kleinere und mittlere Events in hoher Qualität zu bespielen.

 

Auf dieser Webseite werden die entsprechenden Komponenten vorgestellt. Die Geräte werden auch zum Verleih angeboten, jedoch nicht als gewerblicher Tonanlagen-Verleih sondern nur in Einzelfällen und um die Anschaffungskosten zumindest zum Teil wieder hereinzuspielen.

Equipment Audio
• 1x Aktives 3,4kW PA-System: DB Technologies Fifty Line Plus 118
• 1x DJ Mischpult: Allen & Heath Xone 62
• 1x Lautsprecher Management System: dbx Driverack PX
• 1x Firewire 4-Kanal Audio Interface: Terratec Phase 24X FW

Equipment Licht
• 12x Pin Spots PAR 36, 30 Watt
• 6x Farbfilter Sets (Rot, Grün, Blau, Gelb) für PAR 36

Also DJ’s, Bands und Event-Veranstalter, wenn Ihr eine professionelle PA-Anlage für die Beschallung Eures Events im Großraum Wien sucht, dann könnt Ihr gerne eine Anfrage an folgende E-Mail Adresse stellen: contact(at)pa-club.eu

Das Equipment wird gerne verliehen, wenn zumindest zwei der folgenden Kriterien zutreffen:
• Euer Event ist für eine gute Sache / Non Profit Organisation / besonderes Event
• Das Event klingt interessant, und ihr verbindet es mit einer kostenlosen Einladung für zwei Personen
• Ihr habt genug Budget um einen Kostenbeitrag zu leisten (Betrag ist Verhandlungssache)

   
 

Das Equipment
Herzstück ist die aktive PA Anlage bestehend aus einem DB Technologies Fifty Line Plus FL 118 Set. Diese aktive prozessorgesteuerte Anlage ist ein vollwertiges 4-Wege System mit den folgenden Komponenten:

Das passive Top mit 10“ Mitteltonhorn und koaxial montiertem 1“ RCF Kompressionstreiber wird von zwei separaten Endstufen des Mid-Bass-Elementes mit 300W bzw. 100W angetrieben, der vom Top abgedeckte Frequenzbereich liegt bei 250Hz-19.000Hz.

Mit einem Abstrahlwinkel von 60°x50° kann das System zielgerichtet eingesetzt werden. Das Top-Teil kann mittels entsprechender Flug-Ösen auch geflogen eingesetzt werden, als Verbindung zum Mid-Bass ist lediglich ein vierpoliges Speakon-Kabel entsprechender Länge erforderlich.

Mid-Bass
Das aktive Mid-Bass-Element treibt mit einer 500W Endstufe den 15“ Bandpass Woofer der den Frequenzbereich von 100Hz-250Hz abdeckt, und enthält auch die Endstufen für das Top, sowie die Prozessorsteuerung für alle drei Treiber. 132 dB maximaler Schalldruck und durch die Bandpass-Konstruktion entsprechender „Wurf“ helfen bei der Beschallung auch größerer Events.

Subwoofer
Der Subwoofer enthält einen 18“ RCF Treiber der von einer 800W prozessorgesteuerten Endstufe befeuert wird.
Abgedeckt wird der Frequenzbereich von 40-100Hz mit einem maximalen Schallpegel von 133dB. Der Subwoofer enthält Aufnahmen für Distanzstangen und kann somit auch mit entsprechenden Fremd-Tops betrieben werden.
Die DB Technologies Fifty Line wurde übrigens vom Magazin Soundcheck.de zur Groß-PA des Jahre gekürt, und das gleich in mehreren Jahren 2005, 2006, 2008.

Mit der Anlage kann vieles bespielt werden, von Disco-Events bis hin zu Live-Gigs für locker 150 bis 300 Leute Publikum. Der Klang des Systemes ist hervorragend neutral, besitzt recht saubere Abstrahlcharakteristik und „Wurf“.
Beim DJ-Einsatz - zum Beispiel mit Techno- oder House-Musik - in geschlossenen Clubs ist das System herrlich sauber, hat viel Durchsetzungskraft und wo nötig auch spürbare Brutalität im Bass.

Mehr Info unter folgenden Links:
[Test im Xound]
[Soundcheck Awards 2008]

Ergänzt wird die PA durch das dbx Driverack PX, eine Art Schweizer Taschenmesser für aktive Beschallungsanlagen. In erster Linie erworben wurde das Driverack wegen der Möglichkeit einen Raum mittels beiliegendem Messmikrofon und breitbandigem „Rosa Rauschen“ akustisch auszumessen und die Anlage automatisch auf Problemfälle anzupassen.

Das Einrichten geschieht mit Hilfe eines Messmikrofons und des eingebauten schmalbandigen dualen 28-Band parametrischen Equalizers. Dadurch bekommt man innerhalb weniger Minuten problematische Räume (Resonanzfrequenzen, Klangabschattungen, etc.) meist passabel in den Griff.

HINWEIS: Für die Benutzung des Messmikrofons ist es sehr vorteilhaft einen Mikrofonständer dabei zu haben.

Für Live-Bands besonders interessant ist auch die Feedback Unterdrückung, die mit bis zu 12 engen Frequenzbändern arbeitet und einen einstellbaren vollautomatischen Live-Modus bietet.
Auch sonst kann das Teil noch einiges (Limiter, Subwoofer Frequenzweiche, etc.), die Grundfunktionen sind jedoch das Wichtigste, und sie sind durch einen Einstell-Wizard recht einfach handzuhaben.

Für den DJ-Einsatz dient das Allen & Heath Xone 62 Mischpult. Dieses Gerät ist wie die PA klar der Profi-Klasse zuzuordnen und hat mit 4 Kanälen (schaltbar Phono/Line), die frei dem leichtgängigen Cross-Fader zuordenbar sind, sowie 2 Mikrofoneingängen alles was das DJ Herz begehrt.
Für jeden Kanalzug gibt es einen 4-Band Equalizer mit „Kill“-Charakteristik sowie Gain-Einstellung und Vorhörmöglichkeit. Der Penny&Giles Cross-Fader steuert das Signal indirekt, ein Kratzen durch den alternden Cross-Fader ist damit ausgeschlossen. Über jede Cross-Fader Seite können auch noch VCF Filter gelegt werden.


Klang und Headroom sind über jeden Zweifel erhaben, die Bedienug erschließt sich dem geübten DJ innerhalb von Minuten.
Das Xone 62 wurde vom DJ Magazine in den Jahren 2002 und 2003 zum „Besten Club Installation Mixer“ gekürt, und zum Beispiel 2006 noch klar vor den neueren Pioneer DJM 800 gereiht.
[Testbericht]

Mischpult Xone 62

 
 

Jede Anlage ist nur so gut wie die zugeführten Signale, oft wird beim DJ Einsatz dann low-quality MP3-Kost direkt aus dem Laptop Kopfhörerausgang zugeführt und der Klang ist entsprechend. Wer jedoch hochqualitative MP3’s verwendet (320Kbit) oder Wave Dateien im Laptop mischt, der kann sich über das Firewire Audio Interface von Terratec (Producer Phase X24) freuen.
Das Terratec verwendet intern hochqualitative Studio-Technik und der Analog-Teil wurde von SPL ausgestattet – heraus kommt herrlich glasklarer und druckvoller Sound! Kein Vergleich zum on-board Sound der Laptops oder auch zur günstigen Klasse der externen USB Audio-Interfaces.

Für den Output stehen vier Mono Kanäle zur Verfügung, es kann also auch erst im Mischpult gemixt werden, oder Haupt-PA und Monitore ganz ohne Mischpult direkt angesteuert werden.
Firewire Anschluß am Laptop ist erforderlich, und am PC der aktuelle Treiber für geringe Latenzen (am Mac herrscht hier Plug and Play). Nebenbei: mehrkanalig Aufnehmen in hoher Qualität mit zuschaltbarer 48V Phantomspeisung kann das Ding auch.

   
  Transportieren der Anlage ist Eure Sache, und das ist nicht ganz trivial.

Die PA hat etwa 115kg – PRO SEITE! Sie ist aber trotzdem ganz gut zu transportieren, da sie pro Seite aus 3 einzeln handhabbaren Teilen mit eingebauten Griffen besteht, und der Subwoofer als schwerster Teil (49kg) auf großen Rädern kommt.

Trotzdem ist bitte Folgendes zu beachten:

  1. Handling der PA nur zu zweit sinnvoll möglich bzw. empfohlen
  2. Bei nicht ebenerdigem Einsatz ist ein Lift wichtig – sonst wird das eine ziemliche Schlepperei
  3. Transport vom Lagerort (derzeit 1170 Wien) braucht ein entsprechendes Fahrzeug (Euer eigenes oder ein passender Botendienst).
  4. Bitte beachtet, dass die Anlage NICHT in einen normalen Kombi passt. Ideal ist alles ab VW-Bus Größe, ein aktueller Opel Zafira B mit umgeklappten Lehnen ist erprobter Weise das absolut kleinstmögliche Transportfahrzeug (ein kurzbeiniger Beifahrer vorne geht sich da noch aus).
Aufbau und Betrieb der Anlage sind keine Hexerei für jeden der schon Erfahrung im Umgang mit PA-Anlagen hat.

Strom
Mit 3,4kw Leistung ist die Anlage problemlos an einer normalen mit 16A abgesicherten Schucko-Steckdose betreibbar. Bei hoher Dauerlast oder schlechter Zuleitung kann es trotzdem zu Problemen kommen, insbesondere ist hier auf entsprechende Ausführung der Stromleitungen zu achten (billige Verlängerungskabel mit unzureichendem Querschnitt können zu stark Erhitzen) bzw. auch auf die korrekte Verkabelung (z.B. Kabeltrommeln nur abgerollt unter Dauerlast setzen).

Des weiteren empfiehlt sich die Last der zwei Seiten auf zwei Stromkreise aufzuteilen (z.B. zwei 240V getrennter Phasen einer 400V Drehstromzuleitung, oder zwei unterschiedliche Steckdosen) und auch andere Elektronik (Mischpult) oder Elektrik (Licht) getrennt zuzuführen (das hilft neben Verteilung der Last manchmal auch gegen eventuelle Störungen oder Brumschleifen).

Haftung: Jedenfalls wird die Anlage nur auf Euer Risiko verliehen.

Schäden oder Haftungsfolgen durch unsachgemäße(n) Transport, Lagerung, Aufbau, Einsatz oder Betrieb sind durch Euch zu verantworten. Dies betrifft insbesondere auch unsicheren Aufbau (z.B. Sicherung gegen Herunterfallen bei geflogenen Komponenten) oder umfachmännischen Anschluß oder Betrieb (z.B. schädliche Impulsspitzen, unzureichende Kühlluftzuhr, verschüttete Flüssigkeiten, etc.).
Auch das überschreiten jeweils zulässiger Lärmpegel ist (möglich, aber) in Eurem Interesse zu vermeiden.

Zusammengefasst
Wer etwas an den geliehenen Geräten kaputt macht, der zahlt die Neuanschaffung oder fachmännische Reparatur. Eventuelle Versicherungsabwicklungen oder ähnliches sind dabei Eure Aufgabe.

Wenn Ihr aus welchem Grund auch immer mit dem Equipment anderen Schaden zufügt (schlecht abgesichert, falsch eingesetzt, etc.), dann müsst Ihr diesen Schaden tragen.

Lektüre
Wer sich erst mal mit den Grundlagen des Einsatzes von PA-Technik vertraut machen will, der schmökert mal in folgendes Buch rein:
„Das P.A. Handbuch. Praktische Einführung in die professionelle Beschallungstechnik.“
Frank Pieper, GC Carstensen Verlag.